Bilder haben schon immer Visionen in Sehnsucht verwandelt und geholfen, aus Utopien Realität zu machen. Vor 50 Jahren waren das technische Utopien. Heute fehlen uns vor allem soziale Utopien.

Die see-Conference ist heute mit insgesamt über 1000 Besuchern in Wiesbaden eine der größten Designkonferenzen im deutschsprachigen Raum. Wie der Name schon verrät, befasst sich die see mit dem Sehen, der Untertitel beschreibt es konkreter: Die Konferenz zur Visualisierung von Information. Damit war seinerzeit vor allem das Schwerpunktthema Datenvisualisierung als Design-Disziplin gemeint, heute geht es vermehrt auch darum, wie sich gesellschaftliche Wahrheiten durch Veranschaulichung in der Informationsflut durchsetzen können. Diesen Erkenntnisgewinn durch Visualisierung praktizieren bei der see-Conference seit nunmehr über zehn Jahren Vertreter aus Design, Kunst, Architektur, Journalismus, Philosophie, Technologie oder Wirtschaft.

Auf der Bühne stehen interdisziplinäre, tonangebende Kreative und Denker aus diesen Bereichen. Das Team von Scholz & Volkmer und Bilder der Zukunft e.V. wählen dafür nur die besten ihres Fachs aus: Visionär, die das Anliegen in punkto Nachhaltigkeit und Gesellschaftsfragen verstehen, leben, voranbringen und einen neuen Blickwinkel eröffnen. Diese Themen spiegeln sich im jährlich wachsenden Rahmenprogramm wie dem see-Camp am Folgetag wider. So hat sich die see-Conference mittlerweile als Networking-Plattform und Branchentreff der Kreativ-Szene fest etabliert. Und das nicht in New York, London oder Paris, sondern im vergleichsweise kleinen, pittoresken Wiesbaden.

Der Bauhaus Campus Berlin ist ein künstlerisches Experiment am Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin und sucht neue Wege in der Bildungs- und Baukultur. Seit März 2017 entstehen auf den Freiflächen vor dem Museum Möglichkeitsräume für demokratische Utopien von Menschen mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Iniziiert von Van Bo Le Mentzel wird auf dem Campus gemeinsam studiert, gebaut und über neue und gerechtere Formen des Miteinanders geforscht. Vorbild für dieses Experiment ist das Bauhaus als schulische Institution, in der vor 100 Jahren Bildung und Bauen neu gedacht wurde.

- tinyhouseuniversity

Kunst, Politik und Gesellschaft gehen auf die Straße. Dorthin, wo sich das Leben abspielt. Dort geht es um die Gestaltung unserer täglichen Umwelt. Unser Veranstaltungsformat THE SMALL ART FESTIVAL produziert Bilder vor Ort, die zum Denken anregen und macht mit Interventionen im urbanen Raum Lust auf eine nachhaltige Zukunft. Das „Benutzen“ der Stadt soll wieder Spaß machen.

Das Veranstaltungsformat
THE SMALL ART FESTIVAL setzt Bilder real um

Vorspielen was sein könnte? Mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen ist das immer besser möglich – und das nutzen wir. Greifbare Zukunftsbilder und realistisch visualisierte Vorher-Nachher-Szenarien können positiven Einfluss auf Betrachter und Entscheider ausüben. Der Einsatz von Virtual Reality wird in Zukunft ein sinnvolles Mittel sein, um stadtplanerisch

Virtual Reality

Für den Start unseres Projekts „Bilder der Zukunft“ holten wir uns Hilfe: In einem großen Brainstorming haben wir die „Crowd“ direkt nach ihren Wünschen gefragt. Die Antworten auf die Frage, wie eine lebenswerte Zukunft für uns aussieht, wurden in einer Live-Aktion von Illustratoren gezeichnet und auf diese Weise veranschaulicht. Die Erstellung der in großen Skizzen aufs Papier gebrachten Zukunftswünsche wurde über eine Webcam übertragen. 
Umfrage
Nachdem bereits die Zukunftswünsche aus unserer Umfrage in Live-Illustrationen zu Papier gebracht wurden, wollten und wollen wir die Bilder der Zukunft auch im größeren Stil verwirklichen. Chrisse Kunst machte den Anfang und zeichnete seine Version vom „Kotti“, dem Kottbusser Tor in Berlin, für uns. Wir freuen uns auf weitere Werke und vor allem auf Kooperationsanfragen von interessierten Künstlern.
Kotti, 2016

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